Willkommen

Herzlich willkommen auf der Website des Orgelforums Triengen. Seit 1997 organisieren wir Orgelkonzerte mit Organisten, Sänger und Instrumentalisten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Orgelkonzert Markus Kühnis, 3. Februar 2019

Sonntag, 03.02.2019 | 17.00 Uhr

Markus Kühnis wird ein Wunschkonzert spielen! Die ZuhörerInnen könne dabei aus 40 Werken auswählen .
Lassen Sie sich überraschen!

Markus Kühnis

Der bei Luzern lebende Schweizer Organist Markus Kühnis wurde in Rheineck (SG) geboren. Bereits als 13-Jähriger wurde er zum Hauptorganisten der Pfarrkirche Näfels (GL) berufen. Nach der Absolvierung einer Lehre als Kaufmann studierte er bei Orgelmeistern wie Hans Vollenweider (Zürich), Jean Langlais und Gaston Litaize (Paris) sowie Franz Lehrndorfer (München). Das Konzertdiplom für Orgel schloss er mit Auszeichnung ab.

In Näfels betreute er die internationale Konzertreihe „Näfelser Kirchenkonzerte“ und kam so in Kontakt mit namhaften Musikern aus aller Welt. Dies war der Auftakt zu einer intensiven internationalen Konzerttätigkeit, die bis heute anhält.

Markus Kühnis bereiste als gefeierter Konzertorganist unzählige Länder. Höhepunkte seiner Karriere sind u.a. Solorecitals an den internationalen Orgelfestivals von Prag (CZ), Montevideo (UY), Buenos Aires (AR), Mexico City (MEX) Tirgu Mures (RO), Kulmbach (DE), Magadino (CH), in den Kathedralen von Soissons (FR), Genf (CH), St. Gallen (CH) und St. Albans (GB), im Grossmünster Zürich (CH), Stadtkirche Winterthur (CH, Münster Bad Säckingen (DE), Münster Schaffhausen (CH), Ulmer Münster (DE), Kloster Einsiedeln (CH), Cankarjev Dom Liubljana (SI), Friedenskirche Potsdam-Sanssouci (DE), auf der Brucknerorgel im Stift St. Florian (AT), Heldenorgel in Kufstein (AT), Auftritte in der Tonhalle Zürich (CH), im KKL Luzern (CH) bei der Swiss Folkloric Gala und beim Tatoo on Stage, Konzerttourneen durch Ungarn (HU) nach Budapest (Matyaskirche), Kecskemet, Eger und Vac, durch Italien (Südtirol, Toscana)

Markus Kühnis ist auch ein gefragter Begleiter. Die künstlerische Zusammenarbeit führte zu Begegnungen mit Ensembles und Musikern wie Zuger Trompetentrio, Luzerner Trompetenensemble, Luzerner Kantorei, Luzerner Blaskapelle, Rigispatzen, Geschwister Küng, Gasterländer Blasmusikanten, Wiggertaler Blaskapelle, Augustinus Franz Kropfreiter, J.F. Doppelbauer, Nicolas Senn, Lisa Stoll, Noëmi Nadelmann, Willi Valotti, Dani Häusler u.v.a.

Musikproduktionen wie Radio- und Fernseheinspielungen , Schallplatten und CD‘s zeugen vom breiten Repertoire, welches jazz-, rock-, und volksorientierte Musik ebenso umfasst wie die klassische Orgelmusik von Barock bis zur Moderne, die Improvisation, eigene Kompositionen und Arrangements.

Seit 1996 leitet Markus Kühnis die Musikschule Emmen und ist Organist in der Pfarrkirche Emmen.

Konzert mit Olga Papikian, Gesang & Simon Nadasi, Orgel, 19. Mai 2019, 17.00

Sonntag, 19.05.2019 | 17.00 Uhr

Gebete aus der Oper

Wolfgang Amadeus Mozart 1756-1791
Fantasie in f – moll KV 608
Exultate Jubilate KV 165

Edward Elgar 1857-1934
Pomp and Circumstance op. 39

Giacomo Puccini 1858-1924
Vissi d’arte (Aus: Tosca)

César Franck 1822-1890
Choral Nr. 3 in a – moll

Johannes Brahms 1833-1897
Auf dem See, meine Liebe ist grün

Simon Nádasi
Aus Miniaturen:
Zeit – Los
Maria breit den Mantel aus
Glaube
Jetzt komm ich
Munter

Giuseppe Verdi 1813-1901
O madre dal cielo
Pace

Simon Nadasi, Olga Papikian

Olga Papikian ist Absolventin des Moskauer Tschaikovsky Konservatoriums. 1997 wurde sie 2. Preisträgerin der „Newport International Piano Competition“ (GBR); 2001 erlangte sie das Diplom für Kammermusik beim Internationalen Johannes Brahms Wettbewerb in Pörtschach (Ö). Sie nahm an mehreren internationalen Festivals wie: Russian Winter, Musical Kremlin, Internationales Bach Festival, Festival der Kroatischen Musik in Wien, EPTA Konferenz teil. Sie arbeitete mit mehreren renommierten Orchestern zusammen (BBC Orchestra of Wales, Jaroslavl Philharmoniker, Moskauer Philharmonie Orchester; mit den Dirigenten wie A. Boreiko, K. Ilievsky, H. Shelley u.a.). Sie tritt regelmässig als Konzert –und Oratoriensängerin auf. Sie verfügt über langjährige Erfahrung als Klavier- und Gesangslehrerin (Lehrbeauftragte an dem Akademischen College des Moskauer Tschaikovsky Konservatoriums, an diversen Musikschulen in München, Gastprofessorin am Alfred Schnittke Musikhochschule Moskau, Jurymitglied div. Kammermusik-und Gesangswettbewerben. Es wurden mehrere CDs von Olga Papikian in Russland, EU und der USA herausgegeben.

Simon Nádasi begann 1996 seine erste Organistenstelle an der evang. Kirchgemeinde Roggwil. 1998 Studium Beginn mit Klavier und Orgel in Winterthur / ZH. Weiterführung des Studiums an die Musikhochschule Luzern und die Stelle an die kath. Kirchgemeinde Hildisrieden als Organist und Korrepetitor des Kirchenchores. 2003 Amtsantritt an die kath. Kirchgemeinde Wolfenschiessen als Organist u. Chorleiter. 2005 / 07 Abschluss Lehr- Kirchenmusik und Konzertreife- Orgel Diplom. Von 2005 bis 2007 Leiter des evang. – ref. Kirchenchores Steckborn. Von Jan. 2006 Hauptorganist und Korrepetitor des kath. Kirchenchores St. Konrad in Albisrieden / ZH und Hilfsorganist / Konzertgestalter der kath. Kirchgemeinde St. Agatha Dietikon. Von 2010 bis 2012 war er Kirchenmusiker an der ref. Kirchgemeinde Baden und gleichzeitiger Beginn an die Musikschule Artetonal München als Klavierlehrer. Von 2013 Chorleiter des kath. Kirchenchors Schönenwerd, währenddessen er von Herbst 2013 bis Frühjahr 2014 als Kirchenmusiker an der ref. Kirche Wiesendangen arbeitete. Aktuell ist er Hauptorganist und Korrepetitor an der kath. Kirche St. Josef Schlieren tätig. Konzerttätigkeit als Organist und Pianist im In- und Ausland als Solist und Kammermusiker. Kompositionen geistlicher und weltlicher Werke sowie Bearbeitung instrumentaler Musik für und mit Orgel / Klavier. Simon Nádasi unterrichtet Klavier und Orgel privat, beim SMPV Verband, sowie bei Instrumentor / Zürich.

Orgelkonzert Matthias Grünert, 8. September,2019

Sonntag, 08.09.2019 | 17.00 Uhr

Matthias Grünert

Matthias Grünert wurde 1973 in Nürnberg geboren. Nach dem Abitur studierte er Kirchenmusik, Gesang und Orgel an der Hochschule für Kirchenmusik in Bayreuth und an der Hochschule für Musik in Lübeck. Meisterkurse bei F. Tagliavini, J. Laukvik, M. Radulescu und anderen ergänzten seine Studien. Er ist Preisträger verschiedener Orgelwettbewerbe, so z.B. des Internationalen Wettbewerb für Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker 2000.
Während des Studiums war er Assistent am Lübecker Dom und Kirchenmusiker an St. Petri im Luftkurort Bosau, wo er die regional beliebte Konzertreihe Bosauer Sommerkonzerte organisierte.
In den Jahren 2000 – 2004 hatte er das Amt des Stadt- und Kreiskantors in Greiz/Thüringen inne und führte dort an der Stadtkirche St. Marien 2003 u. a. das gesamte Orgelwerk Bachs auf. 2004 wurde er als erster Kantor der Dresdner Frauenkirche berufen und trat dieses Amt im Januar 2005 an. Seitdem ist er künstlerisch verantwortlich für die gesamte Kirchenmusik im wieder auferstandenen Barockbau. Er gründete den Chor der Frauenkirche und den Kammerchor der Frauenkirche. Beide Chöre pflegen ein umfangreiches Repertoire, das nicht nur die bekannten Werke der Oratorienliteratur umfasst, sondern auch zahlreiche unbekanntere a-cappella-Kompositionen und selten zu hörende Chorsinfonik einschließt. Der Schwerpunkt des großen Chores mit seinen 100 Sängerinnen und Sängern liegt auf dem 19. Jahrhundert. Der Kammerchor widmet sich in seiner Arbeit besonders Komponisten des 17. und 18. Jahrhunderts. Das von ihm initiierte und aus Musikern der Sächsischen Staatskapelle und Dresdner Philharmonie bestehende ensemble frauenkirche ist ständiger musikalischer Partner bei vielen Aufführungen vor Ort und darüber hinaus auf Gastspielreisen. Mit weiteren Ensembles und Orchestern arbeitet Matthias Grünert regelmäßig zusammen, so mit dem Kurpfälzischen Kammerorchester Mannheim, Le Concert Lorrain, dem Chemnitzer Barockorchester, dem Philharmonischen Orchester Altenburg-Gera oder der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz. Konzertreisen als Dirigent und Organist führten ihn bisher nach Japan, Island, Frankreich, Belgien, Österreich, Italien, Tschechien, Polen und in die Schweiz. Eine umfassende Diskographie weist die musikalische Vielfalt Matthias Grünerts aus, darunter viel beachtete CD-Einspielungen u.a. bei Sony, Berlin Classics und Rondeau. Darüber hinaus dokumentieren zahlreiche Fernseh- und Rundfunk-Aufnahmen sein musikalisches Wirken.
Seit dem Wintersemester 2008/09 hat er einen Lehrauftrag für Orgel an der Hochschule für Kirchenmusik Dresden inne.