Willkommen

Herzlich willkommen auf der Website des Orgelforums Triengen. Seit 1997 organisieren wir Orgelkonzerte, oft dabei sind auch Instrumentalist*innen und Sänger*innen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Orgelkonzert Tobias Willi

Sonntag, 30.01.2022 | 17.00 Uhr

Tobias Willi

Tobias Willi (*1976) studierte von 1997 bis 2003 an der Hochschule für Musik Basel mit den Hauptfächern Orgel bei Guy Bovet (Lehr- und Solistendiplom mit Auszeichnung) und Klavier bei Heinz Börlin und Jürg Wyttenbach (Lehrdiplom mit Auszeichnung). Vom Herbst 2003 bis im Sommer 2005 setzte er sein Studium im Rahmen eines „Cycle de Perfectionnement“ am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris (CNSMDP) in der Orgelklasse von Olivier Latry und Michel Bouvard fort.

Seit Januar 2015 ist Tobias Willi Hauptorganist an der Johanneskirche in Zürich. Daneben konzertiert er regelmässig als Orgelsolist in der Schweiz und im unliegenden Ausland sowie 2012 in Israel und 2016 in Russland.

Die Musik des 19. bis 21. Jahrhunderts bildet einen Schwerpunkt seines Wirkens; davon zeugen zahlreiche Uraufführungen (Jean-Pierre Leguay, Michel Roth, Valéry Aubertin, Raphaël Gogniat, Rudolf Jungwirth, Michael Schneider, Mattias Steinauer, Hans-Jürg Meier, Jürg Wyttenbach, Junghae Lee u.a). In der Konzertsaison 2014/15 brachte Tobias Willi das Gesamtwerk für Orgel von Olivier Messiaen in 6 Konzerten zur Aufführung. Verschiedene Projekte in seinem künstlerischen Schaffen sind der interdisziplinären Arbeit gewidmet und verbinden Orgelmusik mit Film, Poesie u.a. Daneben publiziert Tobias Willi regelmässig Beiträge in verschiedenen Fachzeitschriften und gibt Kurse, u.a. im Rahmen des Internationalen Orgelkurses von Romainmôtier.

Seit Februar 2010 unterrichtet Tobias Willi als Professor für künstlerisches Orgelspiel sowie für Improvisation an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK), wo er seit 1.8.2020 auch das Profil Kirchenmusik leitet.

Konzert mit Nicolas Senn, Hackbrett und Markus Kühnis, Orgel

Sonntag, 22.05.2022 | 17.00 Uhr

Konzert mit Brass Power und Theo Flury,Orgel

Sonntag, 04.09.2022 | 17.00 Uhr

Pater Theo Flury

Theo Flury ist Benediktiner-Pater der Abtei Einsiedeln. Seiner philosophischen und theologischen Ausbildung in Einsiedeln, Salzburg und Rom schloss sich das Musikstudium am Pontificio Istituto di Musica Sacra in Rom an (Abschlüsse in Orgel und Komposition). Improvisation studierte er bei Jan Raas, Amsterdam.

Pater Theo ist Stiftsorganist und Dozent an der Theologischen Schule des Klosters Einsiedeln und Dozent am Pontificio Istituto di Musica Sacra in Rom. Seine Konzerttätigkeiten erstrecken sich über das In- und Ausland. Pater Theo Flury komponiert auch eigene Orgelwerke und ist bekannt über verschiedene CD-Einspielungen.

Brass Power

Christoph Luchsinger, Trompete
Andreas Koller, Trompete
Andrea Rüegge, Horn
Raphael Staub, Posaune
Thomas Mosimann, Bassposaune

Nein, die Brass Power‘s sie sind keine blechblasenden Rohlinge, die sich mit aller Kraft die Lunge aus dem Leib pusten, wie ihr archaischer Name suggerieren könnte. Mit Brass Power ist nicht einfach Kraft gemeint, sondern die Ausdruckskraft der Musik und die Begeisterung der fünf Musiker für laute, aber auch ganz leise Töne.

Brass Power wurde im Frühjahr 1999 von fünf Studierenden der Musikhochschule Zürich gegründet, mit dem Ziel, ein breites Publikum mit qualitativ hochstehender Blechmusik und einem Repertoire zu begeistern, das weit über das klassische Pro-gramm hinausgeht. Regelmässig studiert das Quintett ein neues Programm ein und geht damit auf Konzerttournee. Jedes Jahr verbringen die fünf Musiker einige Tage in Einsiedeln. So entstanden im Zusammenspiel mit dem Organisten Pater Theo Flury seit 2003 bereits mehrere Konzertprogramme.

Orgelkonzert Johannes Matthias Michel

Sonntag, 20.11.2022 | 17.00 Uhr

Johannes Matthias Michel

JOHANNES MATTHIAS MICHEL, 1962 geboren, wuchs in Gaienhofen (Bodensee) auf. Dem Abitur folgte ein Klavierstudium in Basel, daran schloss sich das Studium der Kirchenmusik in Heidelberg und für kurze Zeit in Frankfurt mit dem Abschluss der A-Prüfung 1988 an (u. a. bei Wolfgang Dallmann, Horst Hempel, Heinz Werner Zimmermann und Violetta Dinescu). Bis 1992 nahm er das Studium in der Solistenklasse Orgel an der Musikhochschule Stuttgart bei Prof. Dr. Ludger Lohmann auf, mit dem Abschluss eines Solistenexamens.

Von 1988 bis 1998 war Michel Bezirkskantor in Eberbach am Neckar, Leiter der Eberbacher Kantorei und der Singschule Eberbach. Seit Januar 1999 ist er Kirchenmusikdirektor an der Christuskirche Mannheim, Bezirkskantor für Mannheim und Landeskantor Nordbaden. Hier leitet er den Bachchor Mannheim, den Kammerchor Mannheim und das Ensemble Mannheim Vocal und dirigiert regelmäßig Oratorien und Orchesterkonzerte.

Von 1989-2001 und seit 2019 unterrichtet er an der Hochschule für Kirchenmusik in Heidelberg künstlerisches und liturgisches Orgelspiel. Seit dem Jahr 2000 ist er an der staatlichen Hochschule für Musik in Mannheim Lehrer für künstlerisches Orgelspiel, zeitweise auch für Dirigieren und Ensembleleitung. 2012 wurde er zum Professor ernannt. Seit 2015 ist er Vorsitzender des Hochschulrates.

Johannes Matthias Michel ist bekannt als Komponist für Chormusik, Orgelmusik, Musik für Blechbläser in allen Formationen und Leistungsstufen, chorsinfonischer Werke, Musicals für Kinderchöre und Kammermusik („Te Deum“ „Kreuzigung“, „Nach uns die Sintflut“, „Swing- und Jazz-Orgelbüchlein“, „Swing- und Jazz-Chorbuch“, „Jazzmesse“), Herausgeber einer Orgelschule sowie zahlreicher Chorbücher (Er ist die rechte Freundensonn, Humor im Chor), die in über 200 Publikationen vorliegen. Er war von 1984-2019 Vorsitzender der Karg-Elert-Gesellschaft und lange Jahre Herausgeber von deren Publikationen (Mitteilungen, Bibliographie). Neben etwa 1.000 Konzerten in Kathedralen, Kirchen und Konzersälen in Europa und den USA sind zahlreiche Mitschnitte und Livesendungen bei Rundfunk- und Fernsehanstalten entstanden. Auf der Orgel und dem Kunstharmonium hat Michel 20 CD-Einspielungen vorgelegt (Karg-Elert Harmoniumworks Vol. 1-5, Duos für Klavier und Harmonium, Orgelwerke von Schlick, Buxtehude, Bach, Karg-Elert, Reger, eigenen Werken u. a.).