Herzlich willkommen auf der Website des Orgelforums Triengen. Seit 1997 organisieren wir Orgelkonzerte, oft dabei sind auch andere Instrumente oder Gesang. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
With More Than A Hundred Pipes
Traditionell
aus der Bukowina Cântec vechi bucovinean
aus Rumänien Ungurica argeşeană
Geamparalele ca la nuntă
Antonio Lucio Vivaldi
1678-1741
Flautino Concerto in C-Dur, RV 443
I. Allegro
II. Largo
III. Allegro molto
Medley
Die Zauberflöte
(arr. Sarah Brunner)M. Marais: Le Basque / W.A. Mozart: Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen / F. Doppler: Fantaisie Pastorale Hongroise / W.A. Mozart: Der Vogelfänger / F. Borne: Fantaisie brillante sur Carmen-Habanera (Oper G. Bizet) / W.A. Mozart: Das klinget so herrlich
Johann Sebastian Bach
1685-1750
aus der Sonate für Flöte und B.c. in e-Moll, BWV 1034
III. Andante
IV. Allegro
Henry Purcell
1659-1695
Let us Dance, let us Sing (aus: Book II of Orpheus Britannicus)
Georg Friedrich Händel
1685-1759
Lascia Ch’io Pianga
Medley
ABBA
(arr. Sarah Brunner)Super Truper / Money, Money, Money / Thank you for the music / Waterloo / Mamma Mia
Béla Bartók
1881-1945
Rumänische Volkstänze
Joc cu bată, Brâul, Pe loc, Buciumeana, Poargă Românească, Mărunţel
Medley
Ungarischer Tanz mit Wienerischem Flair (arr. Sarah Brunner)
J. Brahms: Ungarischer Tanz, Nr.5
F. Kreisler: Schön Rosmarin, Marche miniature viennoise,
Syncopation
Traditionell
aus Rumänien
Doină din Transilvania
Rustemul de la Listeava
Brâu oltenesc

Sarah Brunner studierte an der Hochschule Luzern Kirchenmusik, Orgel bei Monika Henking, Chorleitung bei Ulrike Grosch, Stefan Albrecht und Pascal Mayer. Mit Auszeichnung schloss sie 2008 das Lehrdiplom, 2009 das Konzertdiplom Orgel und Chorleitung ab.
Ihr Studium für Orgel setzte Sarah Brunner an der Universität der Künste (UdK) Berlin bei Leo van Doeselaar fort und schloss es im Sommer 2011 erfolgreich mit dem Konzertexamen ab. Des Weiteren besuchte sie diverse Meisterkurse bei Wolfgang Rübsam und Wolfgang Zehrer in Leipzig, bei Olivier Latry und Ben van Oosten in Haarlem (NL) und einen Improvisationskurs bei Dirk Elsenmann in Berlin
Neben einem Schwerpunkt auf Johann Sebastian Bach, Max Reger sowie Kompositionen aus dem 20. und 21. Jahrhundert widmet sich die Organistin Sarah Brunner unterschiedlichsten Projekten von historischer Aufführungspraxis über Volksmusik bis hin zu Grossproduktionen wie Musicals und Operetten.
Dabei betreibt sie eine rege Konzerttätigkeit als Organistin, Cembalistin und Pianistin, fungiert als feinfühlige Korrepetitorin, gestaltet kammermusikalische Konzerte und übernimmt das Continuo in oratorischen Werken.
Von 2011 bis 2017 war Sarah Brunner Kirchenmusikerin und Stellvertreterin des Musikdirektors in Visp. Von 2015 bis 2024 war sie Organistin in der Petruskirche in Bern. Jetzt wirkt Sarah Brunner als freischaffende Musikerin, lebt im Wallis.
Hanspeter Oggier ist in St. Niklaus (Schweiz, VS) geboren. Erste Ausbildung auf der Panflöte bei verschiedenen Lehrern im Oberwallis, später erhält er in Genf regelmässigen Unterricht beim berühmten Panflötisten Simion Stanciu «Syrinx». Es folgen Studien beim SMPV (Schweizerischer Musikpädagogischer Verband) mit Hauptfach Panflöte in Genf und Zürich. 2005 erhält er das Lehrdiplom (Hauptfachlehrer Simion Stanciu Syrinx), 2008 das Konzertdiplom SMPV mit Auszeichnung (Hauptfachlehrer Herr Kiyoshi Kasai, Dozent für Querflöte an der Musikakademie Basel). Im gleichen Jahr wird er als erster Panflötist überhaupt an einer Musikhochschule in der Schweiz offiziell und vollumfänglich zugelassen und nimmt in Folge an der Musikhochschule Luzern den Studiengang «Master of Arts in Music mit Major Performance Klassik» in Angriff, welchen er im Juli 2010 erfolgreich abschliesst (Hauptfachlehrerin Janne Thomsen, Gastdozentin für Querflöte).
Hanspeter Oggier beschäftigt sich intensiv mit zeitgenössischer Musik, interpretiert beispielsweise Werke von Sofia Gubaidulina oder Peteris Vasks auf der Panflöte, regt aber auch immer wieder – in enger Zusammenarbeit mit Komponistinnen und Komponisten verschiedener Generationen– die Entstehung neuer, original für Panflöte geschriebener Werke an.
Es ist aber die Auseinandersetzung mit Alter Musik, die in den letzten Jahren zum zentralen Betätigungsfeld des Panflötisten geworden ist. Die aussergewöhnliche Möglichkeit, sich mit dem Instrumentenbauer Luc Breton, dem Pianisten und Cembalisten Michel Kiener sowie dem Tonmeister Jean-Daniel Noir weiterbilden zu können, animiert ihn dazu, beinahe in Vergessenheit geratene Artikulationsformen auf der Panflöte wieder zu gebrauchen und so dem Instrument seine urtümlich eigene Natürlichkeit und Sprache zurückzugeben. So arbeitet der Panflötist daran, ähnlich wie auch das Ensemble Fratres, die Charakteristiken der gesprochenen Sprache so weit wie nur möglich in die musikalische Sprache zu integrieren, Inspiration schöpfend einerseits durch das permanente Bestreben der Musiker aus der Renaissance und dem Barock, die menschliche Stimme zu imitieren, andererseits durch Zeugnisse beruhend auf der traditionellen Musik. Mit Instrumenten, die nach einer alten Methdode gebaut worden sind, zeigt der Musiker sein Interesse, die Verbindung zwischen barocker und traditoneller Musik aufzuzeigen.
In den letzten Jahren entfaltet Hanspeter Oggier eine rege Konzerttätigkeit und ist ein gefragter Solist und Kammermusiker. Erwähnenswerte Auftritte sind beispielsweise: Konzertreihe „Musik an der ETH“ (2009), Solist mit dem Ensemble Fratres in Dardagny bei Genf (2010 und 2014) und im Salle Paderewski in Lausanne (2017), Solist mit dem Jugendsinfonieorchester Aargau im Sommer 2011 (unter der Leitung von Moritz Baltzer), Konzerte in Österreich, Spanien, Deutschland und Frankreich. Die Deutsche Gesellschaft für Flöte lädt ihn für ein Konzert ans Flötenfestival Freiburg im März 2013 ein. Das Repertoire des Panflötisten ist breit abgestützt und umfasst Werke von der Renaissance bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen in verschiedenen Besetzungen.
2007 ist Hanspeter Oggier Preisträger der Kiefer Hablitzel Stiftung, 2014 Kulturpreisträger der Raiffeisen Mischabel-Matterhorn.
Im Dezember 2008 legt der Musiker seine erste CD «Arpeggione» in Zusammenarbeit mit Marielle Oggier (Querflöte) und Mathias Clausen (Klavier) bei «musica nobilis» vor, 2015 folgt die Veröffentlichung der CD „Vivaldi Pan Flute Concertos“, in Mondoví (I) aufgenommen und in historischer Stimmung interpretiert, beim niederländischen Label Brilliant Classics. Im Dezember 2016 erscheint ein weiteres Album mit Hanspeter Oggier und dem Ensemble Fratres mit Werken von G.Ph. Telemann, ebenfalls bei Brilliant Classics. Ein Album mit barocker und traditioneller rumänischer Musik, welches der Panflötist zusammen mit der Organistin Sarah Brunner auf der historischen Orgel in der Ringackerkapelle Leuk (VS, CH) aufgenommen hat, wird im September 2020 ebenfalls bei Brilliant Classics veröffentlicht.
Seit 2011 unterrichtet Hanspeter Oggier das Hauptfach Panflöte (Abteilung Klassik) an der Hochschule Luzern-Musik (CH).